UniSort - Passende Sensoren für alle Sortieraufgaben

Arbeitsprinzip:

  1. Der Sortiergutstrom wird dosiert und auf Bandbreite verteilt der Sortiermaschine zugeführt.

  2. Das leistungsfähige Sensorsystem identifiziert positionsgenau die Objekte und ordnet ihnen stoffliche und/oder farbliche Merkmale zu.

  3. Das schnelle Austragsystem separiert mit präzisen Druckluftimpulsen die gewünschten Objekte aus dem Sortiergutstrom.  


Wirkprinzip und Sensorauswahl in Abhängigkeit von der Sortieraufgabe:

 

NIR-Sensoren:

Schnelle Nah-Infrarot (NIR)-Sensoren werden für die Sortierung grober Materialströme eingesetzt. Die Erkennung und Auswertung breitbandiger Spektren sichern die schnelle Anpassung an unterschiedlichste Sortieraufgaben.
Nicht nur Kunststoffe, Papier und Holz sondern auch Stoffgemische werden bei hohen Durchsatzleistungen mit Systembreiten von bis zu 4 m und Geschwindigkeiten von bis zu 3,5 m/s zuverlässig erkannt.
Systeme mit höchster Auflösung ermöglichen die Reinigung von Produktströmen mit einer Partikelgröße ab 3 mm. 

 

 
X-Ray-Sensoren:

Röntgensysteme sind für die Durchdringung von Objekten und für dunkle Materialien einsetzbar.

 


Metallsensoren:

Die Auswertung elektomagnetischer Feldänderungen ermöglicht die Detektion metallischer Objekte als Allmetall oder die Fraktionierung in Eisen, Nicht-Eisen und Edelstahl. Die Sensoren erkennen auch Kabel und andere schlanke Objekte.  

 

  
Farbzeilensensoren:

Sie kommen als Auflichtsysteme für opake und Durchlichtsysteme für transparente Objekte zum Einsatz, wenn die Fraktionsgröße oder farbliche Unterschiede als Sortierkriterium dienen.

 


Kombinationssysteme:

Inhomogene Materialien können mit speziellen Sensorkombinationen sortiert werden. Beispiele für solche Kombinationen sind:

 

Papiersortierung

Identifikation von Lignin und papierfremden Stoffen durch NIR-Sensoren, Sortierung nach Farben mit Hilfe von Farbsensoren

Leiterplattensortierung

Selektierung nach Mindestobjektgröße und Trennung der Metalle mittels Farb- und Metallsensoren